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Veröffentlicht in: Hintergrund

Die ständige und zuverlässige Verfügbarkeit der Online-Präsenz und der Verwaltungsfunktionen für Unternehmen ist Grundlage für den Geschäftserfolg. Wenn Webhoster mit 99-prozentiger Verfügbarkeit werben, sieht das nur auf den ersten Blick gut aus. In der Realität bedeutet das jedoch ganze 3,65 Tage Ausfall pro Jahr. 99,99 Prozent Uptime sind demnach 53 Minuten im ganzen Jahr. Die Kosten, die ein Ausfall verursacht können vielfältig sein.

Folgekosten eines Ausfalls:

  • externe Kosten (Schadensersatzforderungen, Konventionalstrafen)
  • interne Kosten (Umsatzverlust durch Ausfall eines Shops, Personalkosten bei Arbeitsausfall aufgrund von Arbeitsstillstand)
  • Datenverlust und damit unabsehbare Folgen und Gefährdung der Sicherheit Dritter
  • Verlust von Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit und Image
  • Sinkende Marktanteile
  • Eventuelle Folgeschäden im Verhältnis mit Lieferanten und Partnern

Gefährdungspotenziale für die Server Infrastruktur

Die Gefährdungen für die Sicherstellung permanenter Verfügbarkeit des Webhosting Service sind recht vielfältig und oft kaum vorhersehbar. Generell kann man sie jedoch in die folgenden fünf Gruppen unterteilen:

    1. Vorsätzliche Handlungen: Diebstahl, Sabotage durch Viren, Spyware, Würmer oder Vandalismus
    2. Menschliche Fehlhandlungen: Unfälle durch Reinigungskräfte und Servicepersonal, Fahrlässige Zerstörung von Daten und Geräten
    3. Organisatorische Mängel: Fehlende Leitungskapazität, Fehlendes oder unvollständiges Testverfahren, Fehler bei der Wartung, Mangelhafte Kontrolle der IT-Sicherheitsmaßnahmen
    4. Technisches Versagen: Ausfall der Stromversorgung oder einzelner Komponenten
    5. Höhere Gewalt: Staub und andere Verschmutzungen, Personalausfall oder Naturkatastrophen

Der Webhoster sollte alle in Frage kommenden Gefährdungen analysieren und Gegenstrategien entwickeln. Um einen Stromausfall zu verhindern, sollte zum Beispiel eine Notstromversorgung vorhanden sein.

Ausfallkosten während und nach einer Downtime

Für den Kunden können eventuelle Ausfallkosten exakt finanziell bewertet werden. Hier muss nach Kosten während und nach dem Ausfall unterschieden werden.

Die Kosten einer Downtime berechnen sich aus den Stundenkosten der beeinflussten Nutzer (bzw. Mitarbeiter) mal die Stundenzahl. Der Umsatzverlust berechnet sich analog dazu aus den Umsatzeinbußen pro Stunde mal die Stundenzahl. Die Kosten nach dem Ausfall sind oft schwieriger zu beziffern und erst langfristig erkennbar. Hier spielt zum Beispiel der Imageschaden eine Rolle, verpasste Termine und daraus resultierende Vertragsstrafen oder Kosten für Überstunden um Schäden zu beheben.

Creative Commons Lizenzvertrag
Die Bedeutung der Downtime beim Webhosting von Keyweb AG ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

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