Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu unseren Root Virtual Servern.

RVS M14: Wie erfolgt die Virtualisierung?

Die Virtualisierung erfolgt auf Basis von OpenVZ mit unserer Verwaltungsoberfläche KeyVZ.

RVS M14: Wie unterscheiden sich OpenVZ virtual Server von dedicated Servern?

Kernel / Kernel-Module / Treiber:
Der Kernel und die Kernel-Module sind vom Wirtssystem vorgegeben und können nicht selbst modifiziert werden. Dadurch sind manche VPN-Lösungen und Echtzeit-Virenscanner nicht nutzbar, ebenso wie andere Anwendungen, die bestimmte Kernel-Eigenschaften voraussetzen. Aus dem gleichen Grund ist die Installation von Treibersoftware nicht möglich.

  • virtueller Speicher/Swap: Es kann lediglich die gebuchte Menge RAM genutzt werden. Eine Erweiterung dessen ist durch einen Wechsel auf ein höheres Produkt, nicht aber durch die Nutzung von virtuellem Speicher / Swap möglich.
  • Festplatte/Partionierung: Der Server virtualisiert keine ganze Festplatte, sondern stellt ein virt. Dateisystem bereit. Dadurch kann keine Partitionierung stattfinden und das Dateisystem nicht verändert werden.
  • Betriebssystemversionen: Nur die von uns vorinstallierte Betriebssystemversion wird unterstützt. Ein Upgrade auf neuere Versionsnummern der gleichen Distribution oder die Installation anderer Distributionen können zwar je nach Fall gelingen, allerdings garantieren wird dies nicht! Probleme können z. B. entstehen, wenn bestimmte Komponenten neuere Kernelfunktionen/-versionen voraussetzen, als das Wirtssystem bietet. Der Virtual Server kann dadurch unbrauchbar werden.
  • Hostname: Eine dauerhafte Änderung des Hostnamens kann nur durch den Support durchgeführt werden.
  • Performance: Da die Hardware von mehreren Kunden genutzt wird, werden die Ressourcen unter allen Systemen aufgeteilt, sodass nur ein Teil der Kapazitäten des Wirtssystems genutzt werden kann.
  • Virtualisierung: Sie können keine Virtualisierungs-Lösungen (VMWare, XEN, ...) innerhalb der Virtualisierung nutzen.
  • Uhrzeit: Die Uhrzeit des Servers wird automatisch mit einem Zeitserver abgeglichen und kann nicht innerhalb des Virtual Servers verändert werden. Eine Konfiguration eines eigenen NTP ist so weder möglich noch nötig.

RVS M14: Mit welchem Betriebssystem läuft mein vServer?

Sie können bei der Bestellung aus verschiedenen Linux-Distributionen auswählen. Eine Neuinstallation oder einen Betriebssystemwechsel können Sie über das KeyVZ durchführen oder den Support beauftragen, welcher die Neuinstallation kostenlos durchführt. Denken Sie daran, vorher eine entsprechende Sicherung Ihrer Daten durchzuführen, da diese bei einer Neuinstallation gelöscht werden. Eine Installation von Windows ist nicht möglich.

RVS M14: Kann ich den Hostnamen meines Servers ändern?

Wenn Sie bei der Bestellung einen bestimmten Servernamen angegeben haben, werden wir diesen bei der Installation des Servers benutzen, ansonsten erhält der Server einen Namen nach dem Schema kmXXXXX-XX.keymachine.de, wobei X eine Ziffer zwischen 0 und 9 darstellen kann. Eine dauerhafte nachträgliche Änderung können Sie über den Support beauftragen.

RVS M14: Wie verwalte ich meinen vServer?

Sie können Ihren virtuellen Server über die KeyVZ Oberfläche, welche Sie über die Adresse https://IhreIP:4643 erreichen, neustarten, neuinstallieren, sichern usw. Der Login erfolgt mittels der Server-ID und dem Root-Passwort.

RVS S14, RVS L14, RVS G14: Wie erfolgt die Virtualisierung bei meinem virtuellen Server?

Die Virtualisierung erfolgt auf Basis von KVM (Kernel-based Virtual Machine) mittels Proxmox.

RVS S14, RVS L14, RVS G14: Was sind die Vorteile von KVM?

Der Vorteil von KVM hingegen liegt darin, nahezu beliebige Betriebssysteme ohne zusätzliche Anpassungen unter einer zentralen Verwaltung ausführen zu können. Diese Betriebsart wird als volle Virtualisierung oder Hardware Virtual Machine (HVM) bezeichnet.

KVM ist eine Hardware-Virtualisierungstechnologie und als Kernel-Modul für den Linuxkernel verfügbar. Somit läuft der Hypervisor – also die Virtualisierungssoftware – auch sehr nah an der Hardware. Es werden vollständige virtuelle Server (mit eigener virtueller Hardware) bereitgestellt, in der sich nahezu jedes Gastbetriebssystem installieren lässt. Die virtuelle Maschine agiert also wie ein eigener dedizierter Server mit fest vergebenen Ressourcen. Diese Ressourcen bestehen, im Unterschied zu OpenVZ, isoliert und können von anderen virtuellen Servern nicht beeinflusst werden.

  • Virtueller Speicher: Es kann lediglich die gebuchte Menge RAM genutzt werden. Eine Erweiterung dessen ist durch einen Wechsel auf ein höheres Produkt und durch die Nutzung von virtuellem Speicher/Swap möglich.
  • Festplatte/Partitionierung: Bei der Installation können Partitionen angelegt und diese mit beliebigen Dateisystem formatiert werden
  • Betriebssystemversion: Es kann nahezu jedes beliebiges Betreibsystem installiert werden. Ein Upgrade der Betreibsystemversion ist wie bei einem dedizierten Server möglich.
  • Hostname: Der Hostname kann vom Benutzer beliebig geändert werden.
  • Performance: Die Ressourcen stehen dem virtuellen Server dediziert zur Verfügung und werden nicht von anderen VPS beeinflusst.
  • Virtualisierung: Theoretisch ist die Installation einer weiteren Virtualisierung innerhalb des virtuellen Servers möglich. Wir empfehlen dies aber nicht.
  • Uhrzeit: Die Uhrzeit kann innerhalb des virtuellen Servers, zum Beispiel mittels eines ntp Servers, gesetzt werden.

RVS S14, RVS L14, RVS G14: Mit welchem Betriebssystem läuft mein vServer?

Sie können bei der Bestellung aus verschiedenen Linux-Distributionen wählen. Nachträglich können Sie auch ein anderes beliebiges System installieren, auch Windows, wenn Sie über eine entsprechende Lizenz verfügen. Eine Neuinstallation ist über die Proxmox-Verwaltungsoberfläche durchführbar.

RVS S14, RVS L14, RVS G14: Kann ich den Hostnamen meines Servers ändern?

Den Hostnamen können Sie in der Konfiguration des installierten Betriebssystems ändern.

RVS S14, RVS L14, RVS G14: Wie verwalte ich meinen vServer?

Sie können Ihren virtuellen Server über die Proxmox-Oberfläche verwalten (neustarten, neuinstallieren etc.). Der Login erfolgt mittels der Server-ID und dem mitgeteilten Passwort.