von Sabrina Stein
Veröffentlicht in: Tipps & Tutorials

Was ist ein guter Hoster? Was macht diesen aus? Wenn Sie sich das fragen, sind Sie hier genau richtig - denn wir haben für Sie die aus unserer Sicht wichtigsten Entscheidungskriterien zusammengestellt. Diese basieren unter anderem auf Erfahrungen von Hosting-Kund*innen und Überlegungen zur Informationssicherheit und Website-Performance.

Welchen Hoster wählen? Kriterien für gutes (Web)hosting

Warum es wichtig ist, welchen Hoster Sie wählen


Einen Hoster wählt man nicht täglich. In den meisten Fällen handelt es sich um eine langfristige und daher wichtige Entscheidung, die sich indirekt auf den Erfolg Ihrer Website oder Ihres Unternehmens auswirken kann.

Das Hosting stellt sozusagen das Fundament für Ihr IT- oder Web(site)projekt dar und sollte daher qualitativ hochwertig sein. Erfolgt die Entscheidung unüberlegt, können nicht nur zu hohe Kosten, sondern auch viel zusätzlicher Stress entstehen, den Sie mit einem wohl überlegten Vorgehen verhindern können.

Gerade für Online-Shops, aber auch grundsätzlich für kommerzielle Webseiten, ist ein Verlust der Daten oder die Nichterreichbarkeit ihrer Webpräsenz ein absolutes Horror-Szenario, welches unter anderem mit einem guten Hosting und Backup vermieden werden kann.

Was Sie tun sollten, bevor Sie einen Hoster wählen

Prüfen Sie alle Anforderungen an ein gutes Hosting


Bevor Sie sich aufgrund bestimmter Kriterien für einen Hostinganbieter entscheiden können, sollten Sie sich einige Punkte bewusst machen. Hierfür ist es sinnvoll, sich das Ziel Ihres Web- oder IT-Projekts noch einmal vor Augen zu führen. Hierfür können Sie sich diese Fragen stellen:

  • Plane ich eine Website oder mehrere? Benötige ich lediglich eine Domain oder muss ich mir mehrere Domains organisieren?
  • Benötige ich einen Server? Wie groß sollte dieser sein? Wie schnell muss dieser laufen und reagieren?
  • Weiß ich schon, welche Ressourcen benötigt werden oder muss ich mich beraten lassen?
  • Wenn Sie es wissen: Welche Leistungsmerkmale wie Prozessorleistung, Speicherplatz etc. sollen gegeben sein?
  • Ist ein Wachstum des Projektes möglich und nötig?– Könnte der Bedarf an Ressourcen steigen?
  • Wie viele und welche Projekte plane ich mittel- oder langfristig?
  • Welche Arten von Daten sollen ggf. auf meinem Server/ Webspace verarbeitet werden? Handelt es sich um sensible bzw. personenbezogene Daten? Sind bestimmte Sicherheitsanforderungen notwendig?
  • Benötige ich bestimmte Anwendungen auf meinem Server/Webspace?

Außerdem ist es wichtig, im Vorfeld zu überlegen, wie Ihre persönlichen Anforderungen an das Hosting aussehen. Welche persönlichen Ressourcen bringen Sie mit? Sie sollten überlegen, welche Features und Zusatzleistungen das Hosting-Produkt bieten sollte. Hierfür können Sie sich diese Fragen stellen:

  • Wie gut sind meine IT-Kenntnisse bzw. meine Kenntnisse zum Thema Hosting bzw. Webhosting?Brauche ich ggf. Unterstützung hinsichtlich durchzuführender Updates und Konfigurationen?
  • Was geschieht im Fall von Datenverlust? Welche Vorkehrungen sind zur Vorbeugung notwendig?
  • Wie sind meine eigenen Erfahrungen in Bezug auf Dienstleister im technischen oder IT Bereich. Was ist mir selbst in der Regel wichtig?

Die Beantwortung der Fragen ermöglicht es Ihnen, nicht nur die Notwendigkeit bestimmter technischer Kriterien schon einmal im Blick zu haben, sondern auch andere Faktoren, die gern übersehen werden.

Sollten Sie die Fragen nicht so einfach beantworten können, ist dies kein Problem. Zum einen wird dieser Artikel noch einige Antworten liefern. Zum anderen können Sie diese Fragen auch den potentiellen Hosting-Anbietern stellen und hierdurch schon einmal einen ersten Hinweis auf die Servicequalität erhalten.

Was Sie NICHT tun sollten, wenn Sie einen guten Hoster wählen möchten

Sich bei der Hoster-Wahl vom Preis blenden lassen


Bei vielen Personen, die sich eine eigene Website anlegen möchten, fällt der erste Blick bei der Auswahl auf den Preis. Wir sagen nicht, dass dieser keine Bedeutung hat. Niemand sollte zu viel Geld für eine Leistung zahlen. Jedoch könnte der erste Blick auch täuschen. Um den Preis gut beurteilen zu können, helfen Ihnen die folgenden Tipps:

Tipp 1: Den Preis langfristig berechnen

Einige Hoster werben mit Angeboten wie „0 € in den ersten X Monaten“ – danach wird es selbstverständlich teurer. Sie möchten Ihr IT- oder Website-Projekt vermutlich nicht nur ein Jahr, sondern vielleicht sogar mehr als ein Jahrzehnt nutzen. Im Idealfall sollten Sie den Anbieter auch nicht wieder wechseln müssen und wollen. Denken Sie beim Thema Preis also lieber langfristig und berechnen Sie die Kosten über die Jahre.

Sollte es ihnen jedoch nichts ausmachen, den Anbieter immer wieder zu wechseln, ist dieser Aspekt für sie natürlich weniger von Bedeutung. In diesem Fall könnten wiederum Umzugskosten anfallen.

Tipps 2: Kosten für Supportleistungen bedenken

Hinzu kommt, dass „Support“ nicht gleich „Support“ ist. Informieren Sie sich im Vorfeld, welche Supportleistungen im Preis inklusive sind und welche nicht. Da viele Hosting-Anbieter sich zu dem Thema etwas bedeckt halten (zumindest auf der Website), fragen Sie auch hierzu besser vorher einmal telefonisch nach, bevor Sie das Hostingunternehmen Ihres Vertrauens wählen. So können Sie sich auch gleich ein Bild vom Service des Unternehmens machen, welchem Sie Ihr Projekt anvertrauen möchten.

Tipp 3: Serveradministrations-Kosten mit-berechnen

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Kostenfaktor ist das Thema Server-Administration. Hierfür wird in der Regel ein Server-Administrationstool benötigt. Für diese Tools zahlen Sie in den meisten Fällen eine regelmäßige Lizenzgebühr. Langfristig können hier also enorme Zusatzkosten entstehen, wenn man nicht bewusst auswählt. Fragen Sie sich also: Welches Tool möchte ich nutzen und ist dieses im Hosting-Tarif inbegriffen? Ein kostenfreies Server-Admin-Tool ist beispielsweise unser KeyHelp. Hierfür fallen also keinerlei regelmäßige Kosten an.


Frau, welche rätselt, welchen Hoster sie wählen soll
Bildquelle: Yan Krukov @pexels.com

Welche allgemeinen Kriterien sollten Sie berücksichtigen, wenn Sie einen guten Hoster wählen möchten?


Neben dem Preis gibt es viele weitere Kriterien, die einem Website-Anfänger oder einem noch nicht sehr IT-erfahrenen Unternehmer vielleicht gar nicht bewusst sind. Diese können jedoch gerade, wenn beispielsweise die Website stabil laufen und zum Erfolg führen soll, entscheidend sein. Wir möchten daher auch einen Überblick über die wichtigsten Kriterien schaffen und Ihnen weitere Tipps an die Hand geben.

Verfügbarkeit der Server bzw. des Webspaces als Zeichen für gutes Hosting


Einer der wichtigsten Gründe, warum man überhaupt einen Hostinganbieter benötigt, ist die Verfügbarkeit des Servers oder der Website rund um die Uhr und die professionelle Betreuung. Gerade im Fall von Online-Shops wird deutlich, wie wichtig dieses Thema ist. Möchte der potentielle Kunde die Website besuchen, bekommt aber nur eine Fehlermeldung, so kehrt er vermutlich nicht mehr zur Shop-Seite zurück. Geschieht dies öfter, können Sie sich vorstellen, was das für den Erfolg des Shops bedeutet. Übrigens bemerkt auch Google solche Probleme und stuft die Seite entsprechend auf den Ergebnisseiten nach unten. Die Sichtbarkeit schwindet. Also sollte der Shop oder die Seite ständig verfügbar sein.

Ähnlich ist dies auch bei der Unternehmens-IT. Ist diese nicht verfügbar, können die Mitarbeiter – oder auch Maschinen - nicht auf wichtige Daten zugreifen und es können in dieser Zeit keine Leistungen erbracht werden.

Dass Server und Website zu 100 Prozent im Jahr verfügbar sind, ist zwar theoretisch möglich – in der Praxis kann es jedoch auch einmal zu Störungen oder kurzen Ausfällen kommen. Daher sollten Sie vorsichtig sein, wenn Ihnen ein Hoster eine Verfügbarkeit von 100 Prozent verspricht. Auf der anderen Seite muss im Falle eines Ausfalls schnell reagiert werden, sodass alle Hosting-Kunden darauf vertrauen können, dass ihre Daten nach kürzester Zeit wieder verfügbar sind. Rechenzentren professioneller Webhoster verfügen unter anderem über mehrere Netz-Anbindungen, um selbst im Ausfall switchen und eine hohe Zuverlässigkeit des Online-Betriebes gewährleisten zu können.

Eine Verfügbarkeit von über 99 Prozent im Jahresmittel sollte daher vom Hoster Ihres Vertrauens auf jeden Fall erreicht werden – also umgerechnet eine Ausfallzeit von nicht mehr als ca. 3 ½ Tagen im Jahr. Besser ist eine noch höhere Verfügbarkeit, beispielsweise von 99,9 % - also maximal 8 Stunden Ausfallzeiten pro Jahr. Die Angabe über die Verfügbarkeit finden Sie beispielsweise in den Service-Level-Agreements der Hosting-Unternehmen.

Serverstandort - wo befindet sich das Rechenzentrum des Hosting-Anbieters?


Server, welche ihren Standort in Deutschland bzw. Europa haben, unterliegen der strengen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). In Deutschland gilt zudem noch das Bundesdatenschutzgesetz. Der Unternehmenssitz und der Serverstandort des Hostinganbieters entscheiden somit darüber, unter welchen Bedingungen Ihre Daten auf den Servern des Hosters gespeichert werden. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier Serverstandort Deutschland und in unserem Blogartikel zum CloudAct. Wenn Sie also entweder über Ihre Website personenbezogene Daten verarbeiten oder aber diese auf Ihrem Server speichern, sollten Sie auf diesen Punkt besonders achten!

TÜV-Zertifizierung als Signal für gutes Hosting


Ein weiteres Indiz für einen guten Hoster ist eine aktuelle TÜV-Zertifizierung des Rechenzentrums. Das entsprechende Zertifikat bestätigt die bauliche und technische Sicherheit des Datacenters sowie die Berücksichtigung der IT-Sicherheitsgrundsätze. Darunter zählt beispielsweise der umfassende Schutz vor Datendiebstahl, Ausfall, Brand und Umwelteinflüssen sowie vor Einbruch mittels adäquater Zugangssicherung und Kameraüberwachung.

Sehr guter Service und Support


Die Leistung des Services und Supports ist gerade in schwierigen Situationen von Bedeutung. Ein guter Support seitens des Hosting-Anbieters kann Ihnen im Falle eines Falles schnell unter die Arme greifen. Worauf Sie daher bei der Auswahl des Hosters besonders achten sollten, sind die Service- und Supportzeiten. Kommt es beispielsweise nach Feierabend, am Wochenende oder an Feiertagen zu einem Problem, für welches Sie Ihren Hoster kontaktieren müssen, so sollte dies auch in diesen Zeiten möglich sein.

Auch die Antwortzeiten des Anbieters, beispielsweise auf Tickets und die Schnelligkeit bei der Bearbeitung können von Interesse sein - oder die Frage, wie erfahren der Hostinganbieter – insbesondere die Support-Mitarbeiter - in ihrer Tätigkeit sind. Wie lange ist das Hostingunternehmen schon am Markt? Informationen hierzu finden Sie sowohl auf den Über-uns- und Support-Seiten der Anbieter sowie in den Service-Level-Agreements. Kundenbewertungen können zu diesem Thema noch eine objektive Perspektive schaffen:

Kundenzufriedenheit als Signal für gutes Hosting


Schauen Sie sich einmal die Bewertungen von Kund*innen bzw. ehemaligen Kund*innen des Hostingunternehmens beispielsweise bei Google an. Hier können Sie relativ schnell Vor- und Nachteile des Unternehmens erkennen. Hierbei sollte man natürlich auch berücksichtigen, wie der Bewertende „tickt“ und ob dieser sachlich und faktenbasiert bewertet oder einfach nur gern kritisiert. Dies erkennt man daran, wie dieser auch andere Unternehmen und Orte bewertet.

Weiterhin finden Sie Erfahrungen und Meinungen über Hostingunternehmen beispielsweise auch in Foren. Sollten Sie Freunde und Bekannte haben, welche selbst einen Server oder eine Website bei einem Anbieter hosten, so fragen Sie hier doch einfach einmal nach, wie zufrieden diese mit dem Dienstleister sind.

Welche Merkmale der Hosting-Produkte sind bei der Hoster-Wahl entscheidend?

Aktuelle Software und Hardware

Webseiten und Unternehmens-Server sind ein beliebtes Ziel für Cyberkriminelle, die nach Sicherheitslücken suchen, sich durch Datenklau bereichern oder einfach dem Unternehmen schaden wollen. Veraltete Softwareversionen sind häufig die Ursache für erfolgreiche Hacker-Angriffe. Aktuelle Software und Updates schließen Sicherheitslücken und minimieren das Risiko von Hacker-Angriffen erheblich. Daher ist es wichtig, dass der Webhoster seine Hosting-Produkte immer mit der aktuellen Software anbietet.

Erkundigen Sie sich, ob neueste Updates proaktiv von den Hostern durchgeführt werden oder Sie selbst mit Einrichtung Ihres Server-Tarifs für die Installation von Updates verantwortlich sind. Details dazu sollten aus den Produktmerkmalen des jeweiligen Tarifs hervorgehen. Wenn nicht, zögern Sie auch hier nicht nachzufragen!

Neben der Software, ist aber auch die Aktualität der Hardware nicht zu vernachlässigen – also moderne Serverhardware und Infrastruktur wie schnelle Multikern-Prozessoren, SSD-Festplatten und 100 GBit Ethernet Verkabelung.

Geschwindigkeitsmerkmale wie die Server-Antwortzeit

Ein Aspekt, welcher beispielsweise für die Performance und somit die Nutzerzufriedenheit Ihrer Website von Bedeutung sein könnte, ist die Server-Antwortzeit. Diese kann beispielsweise durch den Serverstandort beeinflusst werden, aber eben auch durch die Infrastruktur des Hostinganbieters. Überprüfen können Sie diese beispielsweise mit Tools wie webpagetest.org. Augenmerk sollte hier auf dem Wert “Time to first Byte” liegen.

Regelmäßige Datensicherung

In den gängigsten Server-Hosting-Tarifen ist eine Festplattenspiegelung mit einem Software RAID für den Fall eines Ausfalls integriert und weitere Backup-Optionen sind hinzubuchbar. Es ist in jedem Fall zu empfehlen, sich bei der Auswahl des Hosting-Angebotes selbst zu informieren (Bsp. in den AGB oder telefonisch), wie der jeweilige Hoster die Leistungen und Pflichten des Kunden zum Umgang mit und der Durchführung von Backups definiert. Im Notfall würde spätestens an dieser Stelle das böse Erwachen kommen!

WICHTIG: Erstellen Sie für Ihr Webprojekt unbedingt eine eigene ausgereifte Backup-Strategie.

Professionelle Webhoster geben hierbei oftmals Hilfestellung bei der Entwicklung eines solchen Konzeptes. Welche Backup-Strategie unsere Experten empfehlen, können Sie in diesem Blog-Artikel nachlesen.

Technische Aspekte, auf die Sie zusätzlich achten sollten, sind u.a.:

  • Inklusiv-Domains und unbegrenzte Subdomains
  • aktuellste Version der MySQL Datenbank und PHP Programmiersprache
  • hochverfügbare und redundante Netzanbindung der Rechenzentren
  • Arbeitsspeicher
  • Datentransfervolumen

Shared Tarife vs. dedizierte Ressourcen

Bei sogenannten „Shared Tarifen“ (in der Regel sind das Webhosting- oder Virtual Server) sollten Sie sich, bevor Sie den Hoster wählen, genau informieren, ob die angegebene Leistung, welche in den Produktdetails genannt ist, Ihnen immer zusteht oder auch schwanken kann, wenn viele Kunden sich auf dem Server befinden und die Leistung somit „geteilt“ werden muss. Gerade bei besonders günstigen Anbietern werden die Server auch „überbucht“, sodass zu Zeiten mit besonderer Serverauslastung die angegebenen Kapazitäten nicht erreicht werden können und die Geschwindigkeit sehr niedrig wird.

Fragen Sie hierzu am besten direkt beim Hoster nach, wenn Sie sich nicht sicher sind – denn dieser Punkt kann beispielsweise für die Ladezeit Ihrer Daten bzw. Website ausschlaggebend sein und ist nicht immer direkt in den Leistungsmerkmalen eines Servers ersichtlich, die vielleicht auf der Website des Hosters zu finden sind.

Natürlich muss für eine Website nicht gleich ein ganzer Server gemietet werden. Für größere Projekte sind entsprechende Überlegungen allerdings schon sinnvoll.

Flexibilität der Hostingprodukte

Sie haben sich überlegt, welche technischen Anforderungen Ihr bevorstehendes Web- oder IT-Projekt hat. Ein umfassender Online-Shop erfordert eine andere Leistung als eine einfache Webpräsenz oder ein Blog. Die benötigten Ressourcen sind immer sehr individuell.

Planen Sie daher für den Anfang nicht zu groß, sonst könnte es sein, dass Sie für zahlreiche Features bezahlen, die Sie gar nicht benötigen. Mit einem dedizierten Server loszulegen, wenn Sie einen WordPress-Blog mit Insider-Tipps starten möchten, würde wenig Sinn ergeben - ein Webhosting-Paket schon bei Weitem mehr!

Sie sollten aber auch immer im Blick haben, dass ein Projekt schnell wachsen könnte und wenn dies sehr wahrscheinlich ist, sollten Sie wiederum mehr Ressourcen einplanen. Im Optimalfall finden Sie ein Hosting Produkt, welches sich flexibel anpassen lässt - sodass der Tarif mit Ihrem Webprojekt dynamisch wachsen kann. Genauso sollte es auch möglich sein, einen simplen Wechsel in einen kleineren Tarif zu ermöglichen, wenn doch weniger Leistung beansprucht wird. Um einen Umzug in einen größeren oder kleineren Tarif zu erleichtern, wäre es optimal, wenn der Hoster hierfür entsprechende Upgrade- oder Migrations-Optionen ermöglicht.

Ein gutes Hostingunternehmen wird Sie zu diesem Thema umfassend beraten!

Vertragslaufzeiten

Wenn Sie sich erst einmal nur „austesten“ möchten oder beim Anbieter noch nicht ganz sicher sind, so kann es für Sie außerdem wichtig sein, dass die Mindestvertragslaufzeiten relativ kurz sind. Sollten Sie jedoch langfristig bei dem gewählten Anbieter bleiben wollen und sich sehr sicher sein, so können Sie in manchen Fällen sogar von einem Rabatt bei längeren Vertragslaufzeiten profitieren. Schauen Sie also auch hier genau hin!

Hoster wählen - der Auswahlprozess in einer Grafik dargestellt

Berücksichtigen Sie das Preis-Leistungsverhältnis, wenn Sie einen guten Hoster wählen möchten


Nun möchten wir noch einmal auf das Thema „Preis“ bzw. „Kosten“ zurückkommen. Wenn Sie nämlich alle genannten Kriterien berücksichtigen, kann es sein, dass der Preis, welcher für viele Interessenten ein Auswahlkriterium ist, vielleicht gar nicht mehr so entscheidend ist – insbesondere dann, wenn man bedenkt, welche „Kosten“ entstehen könnten, die aufgrund von Mängeln in den anderen Bereichen entstehen.

Daher möchten wir Ihnen abschließend noch einmal nahelegen: Schauen Sie sich im Vorfeld genau Ihre Anforderungen an, stellen Sie sich die genannten Fragen und entscheiden Sie dann, welcher von den genannten Aspekten wie viel Bedeutung bei der Auswahl Ihres Hostingprodukts spielen soll. Und dann: Schlagen Sie zu! ;) Viel Erfolg bei Ihrem Projekt!

Im nächsten Blogartikel werden wie noch einmal genauer darauf eingehen, wann Sie welche Art von Server wählen sollten und was bei der Auswahl zu berücksichtigen ist.