von Sabrina Stein
Veröffentlicht in: Tipps & Tutorials

Dieser Artikel beantwortet Ihnen die wichtigsten Fragen zum Thema Proxmox. Im Tutorial erfahren Sie, wie Sie mit der Software wichtige Aktionen an Ihrem vServer durchführen.

Logo der Virtualisierungsplattform Proxmox

Was ist Virtualisierung?


Einfach gesagt: Virtualisierung beschreibt den Prozess, mit dessen Hilfe auf einem physischen Server (Dedicated Server) mehrere unabhängig agierende virtuelle Server (vServer) angelegt werden.

So ist es beispielsweise möglich, dass die virtualisierten Server über unterschiedliche bzw. individuelle Betriebssysteme verfügen und völlig unabhängig voneinander laufen.

Außerdem kann verhindert werden, dass die Nutzer eines vServers Informationen über die anderen vServer erhalten.


Virtualisierung kann beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn Sie:

  • die Ressourcen Ihrer Hardware-Server besonders effizient ausnutzen möchten
  • besonderen Wert auf Nachhaltigkeit legen, da nicht jeder vServer eigene Hardware benötigt
  • Sie als Reseller einen Hardware Server mehreren Kunden in Form einzelner vServer anbieten möchten

Für den genannten Virtualisierungsprozess ist eine Virtualisierungssoftware notwendig.

Was ist Proxmox?


Proxmox – insbesondere Proxmox VE – ist eine dieser Virtualisierungsplattformen. Es handelt sich um eine Open Source Software, welche auf Linux (Debian) basiert. Damit geht einher, dass eine große Community die Weiterentwicklung des Tools kontinuierlich vorantreibt und mögliche Schwachstellen schnell entdeckt und behebt.

Wie funktioniert Proxmox?


Proxmox stellt dem Beuntzer ein (Web)Interface zur Verfügung, womit die einfache und übersichtliche Verwaltung von virtuellen Servern ermöglicht wird.

Hierbei können zwei Technologien, LXC und KVM, benutzt werden. Bei der Virtualisierung mit LXC wird der Kernel des Hostsystems mit mehreren virtuellen LXC Containern geteilt. Dies ermöglicht die schnelle und einfache Bereitstellung virtueller Server mit geringer zusätzlicher Belastung und kleinstmöglichem Speicherbedarf. Als zweite Möglichkeit steht die Virtualisierung per KVM zur Verfügung. Hierbei wird ein kompletter Server „simuliert“. Dadurch können Systeme mit eigenem Kernel, BSD und auch Windows bereitgestellt werden.

Was sind wichtige Funktionen von Proxmox?

  • Mit Proxmox lassen sich virtuelle Server und Container konfigurieren und anschließend steuern
  • Wichtige Ressourcen wie CPU, Festplattenspeicher etc. sind über die sehr übersichtliche Nutzoberfläche einsehbar
  • Virtuelle Server, Backup-Speicher, Netzwerke und auch Cluster lassen sich über Proxmox steuern
  • Das Programm ermöglicht außerdem den Neustart und das Herunterfahren der Server
  • Weiterhin lassen sich auch Backups konfigurieren

Wie steuert man mit Proxmox einen virtuellen Server?


Im Video Tutorial erfahren Sie,

  • wie Sie einen virtuellen Server mithilfe von Proxmox steuern und verwalten können und
  • wie Sie ISO-Dateien für das Betriebssystem installieren

Was ist Proxmox und wie steuere ich damit einen virtuellen Server?

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